ZurückCOM_SIMPLECALENDAR_PRINTE-Mail sendenvCal/iCal
Datum:
03.07.2019
Zeit:
20:00
Ort:
Objekt 5

 

Mi 3. Juli - 20 Uhr

Wenn man einen nächtlichen Spaziergang durch New Orleans macht, hört man hunderte verschiedene Musikstile, die durch die Türen der Clubs drängen. Schaut man sich eine Show der neuen Lieblingssöhne von Crescent City an, wird man eine Band sehen, die genau diesen Sound verkörpert. „Es gibt Songs für jede Stimmung, jeden Anlass und jede Playlist“, sagt Aaron Wilkinson von der Honey Island Swamp Band.
2016 bei Ruf Records veröffentlicht ist das Album Demolition Day das vierte Studioalbum der Band. Bereits der Titel des Albums verheißt einiges. Es ist bereits mehr als zehn Jahre her, dass Hurrikane Katrina die Golfküste entlang zog, New Orleans verwüstete und dabei vier vor der Katastrophe Fliehende in San Francisco zusammenbrachte.
Aaron Wilkinson (Akustikgitarre/Mandoline/Vocals), Chris Mulé (E-Gitarre/Vocals), Sam Price (Bass/Vocals) und Garland Paul (Schlagzeug/Vocals) kannten sich bereits flüchtig, doch als sie dann in San Franciscos Boom Boom Room für einen wöchentlichen Gig regelmäßig zusammenkamen, wurde es offensichtlich, dass die Chemie stimmte. Bis 2009 veröffentlichte die Band dann ihr prämiertes Debut Wishing Well, nahm Hammond B3-Virtuose Trevor Brooks auf und machte sich einen ausgezeichneten Ruf in der Künstlerszene von New Orleans.
Wenn man Songs dieser Qualität hat, ist auch kaum Politur nötig. Die elf Tracks auf Demolition Day bedienen beinahe alle großen amerikanischen Genres, während sie die einzigartige Handschrift der Honey Island Swamp Band tragen: ob beim Slide-Blues von „Ain’t No Fun“, dem funkigen „Head High Water Blues“, dem reflektiven Wah-Sound von „Say It Isn’t True“ oder dem schwermütigen „No Easy Way“. „Wir sind individuelle und komplexe Menschen“, erklärt Wilkinson, „und unser Publikum ist genauso. Also sollte unsere Musik das auch widerspiegeln.“

Karten im Vorverkauf: 15.00 €
Karten an der Abendkasse: 18.00 €
Einlass: 19 Uhr